Die Umsatz­steu­er für Spei­sen in der Gas­tro­no­mie ist seit dem 1.7.2020 auf den ermä­ßig­ten Mehr­wert­steu­er­satz gesenkt wor­den. Die Absen­kung auf den ermä­ßig­ten Steu­er­satz von 7% ist befris­tet und läuft auto­ma­tisch am 31.12.2023 aus (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG). Das bedeu­tet; dass der ermä­ßig­te Steu­er­satz für Spei­sen in der Gas­tro­no­mie nur für Umsät­ze gilt, die vor dem 31.12.2024 aus­ge­führt werden. 

Da die Tren­nung der Umsät­ze in der Sil­ves­ter­nacht 2023/2024 schwie­rig sein wird, hat das BMF eine Nicht­be­an­stan­dungs­re­ge­lung ein­ge­führt. Danach wird es nicht bean­stan­det, wenn auf Restau­rant- und Ver­pfle­gungs­dienst­leis­tun­gen (mit Aus­nah­me von Geträn­ken), die in der Nacht vom 31.12.2023 zum 1.1.2024 aus­ge­führt wer­den, der ermä­ßig­te Steu­er­satz von 7% ange­wandt wird.

Quelle:BMF-Schreiben | Ver­öf­fent­li­chung | III C 2 – S 7220/22/10001 :009 | 20-12-2023