im Dezem­ber 2022 über­nahm die Bun­des­re­gie­rung die Kos­ten für den Gas- und Wär­me­ab­schlag, um die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ange­sichts der hohen Ener­gie­prei­se zu unter­stüt­zen (= Dezem­ber­hil­fe 2022). Die­se Hilfs­maß­nah­men waren ursprüng­lich als sozia­ler Aus­gleich steu­er­pflich­tig. Von einer Besteue­rung wird nun jedoch zuguns­ten der Steu­er­zah­ler abgesehen. 

Durch die Zustim­mung des Bun­des­tags sind am 15.12.2023 Tei­le des Wachs­tums­chan­cen­ge­set­zes im soge­nann­ten Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­setz umge­setzt wor­den. Hier­zu gehört u.a. Arti­kel 19 des Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­set­zes vom 22. Dezem­ber 2023. 

In Arti­kel 19 „Ände­rung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes“ wer­den die §§ 123 bis 126 EStG ersatz­los auf­ge­ho­ben. Die­se Ände­rung tritt rück­wir­kend mit Wir­kung vom 21. Dezem­ber 2022 in Kraft. Die rück­wir­ken­de Ände­rung macht es somit mög­lich, eine Berich­ti­gung des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids 2022 zu bean­tra­gen, auch wenn die­ser bereits bestands­kräf­tig gewor­den ist.

Quelle:Sonstige | Gesetz­li­che Rege­lung | Arti­kel 19 des Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­set­zes | 08-02-2024