Die fol­gen­den Punkte

  • Anpas­sung der Abga­ben­ord­nung und ande­rer Geset­ze an das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Per­so­nen­ge­sell­schafts­rechts (MoPeG) – mit befris­te­ter Bei­be­hal­tung des Sta­tus Quo bei der der Grunderwerbsteuer,
  • Anpas­sung der Zins­schran­ke an die EU-Anti-Steu­er­ver­mei­dungs­richt­li­nie (ATAD),
  • Daten­aus­tausch zwi­schen den Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung, der Finanz­ver­wal­tung und den Arbeit­ge­bern; Ver­schie­bung der Ein­füh­rung des neu­en Ver­fah­rens um zwei Jahre,
  • Strei­chung der Besteue­rung der Dezem­ber­hil­fe 2022 und
  • Fol­ge­än­de­run­gen im Lohnsteuerabzugsverfahren

sind in das Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­setz über­nom­men wor­den, dem der Bun­des­rat am 15.12.2023 zuge­stimmt hat. Somit wird das Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­setz noch im Jahr 2023 im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­fent­licht, sodass die o.a. steu­er­li­chen Ände­run­gen zum 1.1.2024 in Kraft tre­ten können. 

Mit dem Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Per­so­nen­ge­sell­schafts­rechts, das am 1.1.2024 in Kraft tritt, wur­de das Recht der Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten umfas­send über­ar­bei­tet. Um steu­er­li­che Pro­ble­me zu ver­mei­den, gel­ten rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten für Zwe­cke der Ertrags­be­steue­rung als Gesamt­hand und deren Ver­mö­gen als Gesamt­hand­sver­mö­gen. Wirt­schafts­gü­ter, die meh­re­ren zur gesam­ten Hand oder einer rechts­fä­hi­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft zuste­hen, wer­den den Betei­lig­ten oder Gesell­schaf­tern antei­lig zuge­rech­net, soweit eine getrenn­te Zurech­nung für die Besteue­rung erfor­der­lich ist (§ 39 Abs. 2 Nr. 2 AO – neu).

Quelle:Sonstige | Gesetz­vor­ha­ben | Arti­kel 19 – 36 des Kre­ditz­weit­markt­för­de­rungs­ge­setz | 21-12-2023